
Neues Album :
Baptism (2004)
Minister of rock: „Baptism“ ist das siebte Studioalbum, das Lenny Kravitz diesmal nahezu im Alleingang aufgenommen hat. Nicht nur, dass er alle 13 Songs auf diesem Album selbst geschrieben hat - er ist auch für Produktion und Arrangement verantwortlich und hat die meisten Instrumente selbst eingespielt!
Ok, es gibt mindestens drei Gründe, warum man Lenny Kravitz mögen muss: 1. seine Coolness, die schon fast weh tut (gebt's euch bitte DIESE Sonnenbrille!!!), 2. seine funkigen Basslines, 3. die Fähigkeit, immer ein bisserl was Neues zu machen. Das mit dem knackigen Hintern lass ich jetzt lieber unerwähnt...
Nett, aber nicht fett. Im neuen, bislang siebenten Studiumalbum des Superstars namens "Baptism" (zu deutsch "Taufe") ist fast jede von Lennys Tugenden zu finden, nur die total fett-funkigen Basslines haben ein bisschen nachgelassen, manche Songs sind trotz verzerrter Gitarren fast ein wenig zu lieblich ("California"). Den Musikern kann man's nicht vorwerfen: Wie üblich spielte Kravitz alles (außer den Blasinstrumenten) selbst ein. Ausnahme: Das mit dem Rapper Jay-Z aufgenommene "Storm".
Back to the roots. Das ganze hat natürlich auch seinen Grund. Eigentlich wollte der mehrfach Ausgezeichnete Rockstar ein total funkiges Album machen, ein Trip in seine Heimatstadt New York rief in ihm aber Erinnerungen an seine Anfangszeit (Erstes Album: "Let Love Rule") hervor. "Ich fuhr mit dem Fahrrad in der Stadt herum und fühlte mich wie vor fünfzehn Jahren", so der Ausnahme-Musiker - und peng! holte er seine akkustische Gitarre hervor, schrummte ein bisschen und schon war "Baptism"
-- Katrin Leinfellner (
www.kleinezeitung.at)